Sektorprogramm
Rohstoffe und Entwicklung
Kohletagebau Garzweiler

26.04.2022 Workshop zu verantwortungsvoller Minenschließung: Einblicke und Unterstützungsmöglichkeiten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Was ist bei der Minenschließung aus technischer Sicht zu beachten? Wie kann eine stillgelegte Mine rehabilitiert werden? Und wie können die Interessengruppen im Prozess der Minenschließung am besten miteinander verhandeln?

Diese und andere Fragen wurden im Rahmen des virtuellen Workshops „Verantwortungsvolle Minenschließung“ diskutiert, den das Sektorprogramm „Rohstoffe und Entwicklung“ (Externer Link) am 30. März gemeinsam mit der CONNEX Support Unit (Externer Link) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Externer Link) (BGR) veranstaltete. Ziel des Workshops war es, einen Überblick über die Erfahrungen verschiedener Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zum Thema Minenschließung zu geben.

Nach der Begrüßung durch Tim Schlösser von der CONNEX Support Unit und Dr. Thekla Abel von der BGR, konnten die Teilnehmenden an einem der folgenden Workshops teilnehmen:

Minenschließung in der Andenregion: Erfahrungen aus dem technischen Kooperationsprojekt MinSus der BGR (Externer Link)

Achim Constantin, Projektleiter von MinSus in Chile, gab einen Überblick über die Arbeit der BGR im Bereich Minenschließung und Rehabilitation und stellte das technische Kooperationsprojekt MinSus vor. Anschließend präsentierte Jacob Mai, stellvertretender Projektleiter von MinSus in Peru, das MinSus-Projekt in Kolumbien zur antizipierten Minenschließung im geschützten Hochgebirgsökosystem Páramo. Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung an.

Stärkung der Kapazitäten für die Rehabilitation: Erfahrungen aus Westafrika, Regionale Rohstoffgovernance (ReGo) in Westafrika (Externer Link)

Kaisa Toroskainen und Roman Ambuehl von ReGo Westafrika gaben Einblicke in den Bergbausektor in Côte d'Ivoire. Nach der Darstellung des Kontextes der Minenschließung und Rehabilitation in der Region erläuterten sie die Möglichkeiten für Partnerorganisationen, technische Unterstützung oder eine Schulung über bewährte Verfahren bei der GIZ zu beantragen. In der zweiten Hälfte der Session stellte Clémence Naré vom Intergovernmental Forum on Mining, Minerals, Metals and Sustainable Development (Externer Link) (IGF) das in Kürze erscheinende IGF Mining Environmental and Social Impact Assessment (ESIA) Tool vor. Dieses Tool hilft politischen Entscheidungsträger*innen, die Diskrepanz zwischen gesetzlichen Vorgaben und der praktischen Umsetzung der ESIA-Governance zu verstehen. Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung an.

Unterstützung bei Verhandlungen zur Minenschließungen: Beispiel Bajo de Alumbrera, Argentinien, CONNEX Support Unit

Moderiert von Diara Diallo von CONNEX legte der dritte Workshop den Fokus auf das Beispiel der Minenschließung in Bajo de Alumbrera, Argentinien. Die Bergbauingenieurin Olga Teresita Regalado des Bergbauministeriums Catamarca gab Einblicke in den allgemeinen Prozess der Minenschließung und in die Unterstützung der CONNEX Support Unit. CONNEX hatte der Provinzregierung Beratungsleistungen zur Verfügung gestellt, um die Verhandlungen zwischen dem Bergbauministerium und dem Minenbetreiber zu unterstützen. Schauen Sie sich hier die Aufzeichnung an (auf Spanisch).

Nach den parallelen Workshop-Sessions kamen alle Teilnehmenden der Veranstaltung zu einem Abschlussplenum zusammen. Die Moderator*innen der Workshops tauschten die wichtigsten Erkenntnisse aus ihren jeweiligen Veranstaltungen aus und die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Falls Sie die Veranstaltung verpasst haben, können Sie sich die Aufzeichnungen der Hauptsitzung und der Workshops hier noch einmal ansehen:

Wenn Sie Fragen zu den Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Minenschließung haben, wenden Sie sich bitte an:

Sektorprogramm der GIZ (Externer Link)

Sektorprogramm der BGR (Externer Link)

CONNEX Support Unit (Externer Link)